veröffentlicht um 24.12.2011 03:51 von Ulrich Mühlenbeck
Ein fröhliches und gesegnetes
Weihnachtsfest
und eine besinnliche Zeit
im Kreise der Familie
wünschen die Helferinnen und Helfer
des Ortsverbandes Recklinghausen
|
veröffentlicht um 10.11.2011 13:25 von Ulrich Mühlenbeck
Haltern am See. Die zweite Bereichsausbildung Sprechfunk in diesem Jahr hat
12 neue Sprechfunker hervorgebracht. Eine Helferin und 8 Helfer kamen dabei
alleine aus dem Ortsverband Recklinghausen und haben mit Erfolg nach einer 24-stündigen Theoretischen- und Praktischen
Ausbildung die Prüfung bestanden.
An den drei Ausbildungstagen wurden die Helfer/in mit den Grundlagen des
Behördenfunks vertraut gemacht. Neben rechtlichen Grundlagen wurden auch die technischen
Grundlagen des Fernmeldedienstes, Gerätekunde und die Betriebsabwicklung
vermittelt. Damit man in Zukunft auch ohne die Navigationstechnik auskommt,
wurde die Kartenkunde zum Heranführen von zusätzlichen Einheiten ebenso geübt
wie das praktische Funken mit den verschieden Fahrzeug- und Handgeräten.
Mit einem Ausblick auf den Digitalfunk wurde den Helfern/in die
Möglichkeiten aufgezeigt, was sich dort verändert. Der jetzt absolvierte
Lehrgang berechtigt die Helfer/in dazu, bei Einführung des Digitalfunks nach
einer weiter Schulung auf die neue Technologie auch am Digitalfunk
teilzunehmen. Ein Besuch bei der Kreisleitstelle mit den entsprechenden
Fachgesprächen schloss die Ausbildung ab.
Bericht: Klaus Wohlfarth, Bereichs Ausbilder Sprechfunk GFB Gelsenkirchen
Foto: THW
|
veröffentlicht um 04.10.2011 14:10 von Ulrich Mühlenbeck
könnte das Motto sein, dass unserer jüngster Spross Arne hier mit freundlicher Genehmigung seiner Eltern Dennis und Marina - beide aktive Ehrenamtliche im Ortsverband Recklinghausen - darstellt.
Das THW als weltweit einzigartige Bundesbehörde, die zu 99 % von ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen getragen wird, stellt sich stets und ständig den neuen Herausforderungen denen es ausgesetzt ist. Sei es der Klimawandel und damit verbundene Einsatzlagen durch Großwetterlagen, dem Zivilschutz im Rahmen des modernen Terrorismus und auch den Nachwuchssorgen durch demographischen Wandel und Aussetzung der Wehrpflicht.
Bereits ab dem 11. Lebensjahr können Jugendliche in der THW - Jugend spielerisch helfen lernen und werden an die Technik und den Aufbau des THW herangeführt, um später als Einsatzhelferin und Einsatzhelfer in den Ortsverband zu wechseln.
Aber auch längst erwachsene Frauen und Männer sind beim THW kein "altes Eisen". Gerade diese Menschen, die ihre beruflichen und familiären Planungen auf den Weg gebracht oder abgeschlossen haben, können ihre Lebenserfahrung und ihr Know - How im THW zum Wohle der Allgemeinheit einbringen. Jeder nach seinem Können und seinem Wollen, ob als Köchin / Koch, als Jugenbetreuerin / Jugendbetreuer, als aktive Einsatzhelfer oder auch als "guter Geist" des Ortsverbandes.
Mitwirkung im THW kann Spaß sein, aber auch Verantwortung. In jedem Fall aber eine Herausforderung. Und mit der wächst - nicht nur Arne - bekanntlich jeder. Bei Arne wissen wir, dass ihm irgendwann der Helm passen wird, auch auf dem Kopf.
Wenn auch Sie durch diesen Artikel Interessen am THW bekommen haben, wenden Sie sich an den Ausbildungsbeauftragten oder den Beauftragten für Helferwerbung im Ortsverband Recklinghausen. Die Erreichbarkeiten können Sie der Startseite entnehmen.
Wachsen Sie über sich hinaus - wachsen Sie mit uns !
|
veröffentlicht um 29.09.2011 14:07 von Ulrich Mühlenbeck
[
29.09.2011 23:16 wurde aktualisiert.
]
Unter diesem Motto stand auch in diesem Jahr wieder eine
Veranstaltung der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk am 27.09.2011 vor dem
Reichstag in Berlin. Seit 2002 veranstaltet das THW jährlich einen Tag, an dem
die Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Möglichkeit zur Information und
zum Gespräch mit führenden Vertretern des THW haben.
In diesem Jahr waren es über 230 Abgeordnete, die ihre
Zusage für einen Besuch auf der Ausstellungsmeile des THW vor dem Paul – Löbe –
Haus und im Begegnungszelt erteilt hatten. Und es kamen deutlich mehr !
Ortsbeauftragte und Führungskräfte aus der ganzen
Bundesrepublik waren nach Berlin gereist, um dort „Ihre“ Abgeordneten zu
treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Wesentliche Inhalte waren
natürlich die Folgen der Aussetzung der Wehrpflicht und damit verbunden die
Nachwuchssorgen. Der eingerichtete Bundesfreiwilligendienst ist für das THW
keine Alternative, da dieser nur für die Dauer von einem Jahr ausgelegt ist.
Alleine die Grundausbildung der Helferinnen und Helfer im THW dauert in der
Regel sechs Monate. Dem THW ist daran gelegen, auch weiterhin nachhaltige
Helfergewinnung betreiben zu können. Hierzu bedarf es neben innovative
Werbekampagnen vor allem einer Perspektive für eine sinnvolle Tätigkeit im THW.
Dafür warben die anwesenden Führungskräfte und zeigten den Abgeordneten an
verschiedenen Stationen, was das THW leistet. Hierbei konnten die Abgeordneten
selbst für einen Augenblick in die Rolle eines THW Helfers schlüpfen und im
wahrsten Sinne des Wortes THW „begreifen“.
Viele Abgeordnete pflegen schon zum Teil seit langer Zeit
intensive Kontakte zu den Ortsverbänden in ihrem Wahlkreis. Und dennoch konnte
man immer wieder erkennen, dass auch bei dieser Veranstaltung neue Aspekte auf
den Tisch gebracht wurden, die es vor Ort in weiteren Gesprächen zu vertiefen
gilt.
Der Recklinghäuser Ortsbeauftragte war in seiner
Doppelfunktion als Orts- und Kreisbeauftragter angereist und freute sich, dass
er zusammen mit seinen Amtskollegen Peter Göbel (OV Herten) und Olaf Linsner
(OV Castrop – Rauxel) die drei Abgeordneten des Kreises Recklinghausen begrüßen
durfte.
Michael Groß (SPD, Wahlkreis Recklinghausen II) und Frank
Schwabe (SPD, Wahlkreis Recklinghausen I) hatten sich sehr viel Zeit genommen,
um mit ihren Ortsbeauftragten zu sprechen und sich die aktuellen Probleme und
Entwicklungen in ihren Wahlkreisen darstellen zu lassen. Beide lobten das
Engagement des THW im Ausland, wo das THW ein hoch geachteter Partner der
weltweiten Hilfsorganisationen ist und wo es als Botschafter der Bundesrepublik
gute und wichtige Arbeit leistet. Für die Schwierigkeiten bei der Einbindung in
örtliche Aufgaben im Inland und der Akzeptanz in der Bevölkerung zeigten sie
großes Interesse und diskutierten lebhaft Lösungsvorschläge.

Philipp Mißfelder (CDU, Wahlkreis Recklinghausen I) konnte
leider nur für einen kurzen Augenblick die Veranstaltung besuchen und musste
sich wegen dringender Termine wieder direkt in Fraktionssitzungen begeben. Er
wollte es sich aber nicht nehmen lassen, die aus dem Kreis Recklinghausen
angereisten THW Vertreter zu begrüßen und ihnen für ihre Arbeit zu danken.
Mit allen drei Abgeordneten wird die Kontaktpflege in den
Ortsverbänden in der nächsten zeit sicher noch intensiviert. Das THW als Bundesanstalt
braucht die Unterstützung der Bundespolitik – und das nicht ausschließlich in
finanziellen Fragen, sondern ganz besonders in der Unterstützung der Arbeit,
der Akzeptanz bei Arbeitgebern ehrenamtlicher Helfer und der Zuweisung
nachhaltiger Aufgaben mit Perspektive, um auch weiterhin Menschen für eine
Mitwirkung im THW begeistern zu können.
|
veröffentlicht um 29.09.2011 13:33 von Ulrich Mühlenbeck
Unter der Projektleitung von Maria – Elisabeth Loevenich von
der Codewalk ICT Consulting fand am 24.09.2011 an der Natur- und Umweltschutz –
Akademie NRW (NUA) in Recklinghausen eine Multiplikatorenschulung unter dem
Motto „Prima Klima in der offenen Ganztagsschule“ statt.
Lehrerinnen und Lehrer aus NRW konnten hier in verschiedenen
Workshops, die unter anderem auch von Schülerinnen und Schülern von
Ganztagsschulen begleitet wurden, Anreize für Unterrichtseinheiten und Aktionen
zum Thema Klimawandel und Klimaschutz erhalten. Der Ortsverband Recklinghausen
stellte im Rahmen dieser Projektveranstaltung die Bundesanstalt Technisches
Hilfswerk vor und erläuterte die Einsatzoptionen des THW im Rahmen von Großschadenslagen
nach Großwetterlagen und im Bereich der Tierseuchenbekämpfung.
Nach anfänglich eher zurückhaltendem Interesse brachen die
Kinder in der ersten Pause das Eis. Sie umlagerten den Gerätekraftwagen und die
Mehrzweckarbeitsplattform und erkundeten mit großem Interesse die Gerätschaften
und Fahrzeuge, die ihnen der Ausbildungsbeauftragte und Fachberater Matthias
Berger und der Kreisbeauftragte Ulrich Mühlenbeck vorstellten.
Den interessierten Lehrerinnen und Lehrern, die sich wenig
später zu diesem Workshop einfanden, konnten Berger und Mühlenbeck viel Neues
über das THW und die Menschen im THW berichten. Zu nahezu allen Fragen konnten
der Fachberater und der Kreisbeauftragte ihre Erläuterungen mit praktischen
Einsatzerfahrungen unterlegen und den Teilnehmern ans Herz legen, dass sie sich
bundesweit an ihre örtlichen Ortsverbände oder Geschäftsstellen wenden sollen,
um direkt vor Ort an ihren Schulen ähnliche Informationsveranstaltungen für die
Schülerinnen und Schüler organisieren zu können.
Bei der Abschlußbesprechung konnten alle Teilnehmer
feststellen, dass diese Projektveranstaltung neue Horizonte geöffnet hatte und
jeder für sich neue Ansätze mit nach Hause nehmen konnte.
An dieser Stelle noch mal ein großes Kompliment an die
Mädchen und Jungen, die sich aktiv an dem Projekt beteiligt haben. Dafür, dass
dieser Tag bestimmt ganz aufregend für sie war, waren sie vorbildliche Zuhörer
und es hat riesigen Spaß gemacht.
Ein Dank auch an die Projektleiterin der Codewalk ICT
Consulting, die freundlicherweise die Fotos zur Verfügung gestellt hat und an
Frau Donth von der NUA NRW, die uns freundlich aufgenommen hat und mit der wir
ein sehr langes und interessantes Gespräch führen durfte.
An alle OV sei von uns die Empfehlung ausgesprochen, sich an
diesem und ähnlichen Projekten zu beteiligen. Sowohl die Schülerinnen und
Schüler als auch die Lehrkräfte waren sehr interessiert und dankbar für die
Informationen über die Arbeit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.
|
veröffentlicht um 17.08.2011 06:24 von Ulrich Mühlenbeck
Am Wochenende 12.08 / 13.8.2011 absolvierten der Recklinghäuser Ausbildungsbeauftragte Matthias Berger und der Kreis- und Ortsbeauftragte Ulrich Mühlenbeck auf dem Übungsgelände Münster-Handorf den Lehrgang für "Prüfer Grundausbildung". Bis zur vollständigen Gültigkeit des Lehrgangs müssen die beiden noch jeweils an zwei Prüfungen als "Gastprüfer" teilnehmen, bevor sie dann eigenständig als Stationsprüfer oder Prüfungsleiter tätig werden können.
Bei diesem Lehrgang auf Landesverbandsebene werden die theoretischen Grundlagen für die Vorbereitung, die Durchführung und die Nachbereitung einer Prüfung gelehrt. Zuständigkeiten, rechtliche Grundlagen und das nötige "Fingerspitzengefühl" sind die Grundlagen, um als Prüfer allen Anforderungen gerecht zu werden. Durch die Komprimierung auf die wesentlichen Inhalte zur Befähigung als Prüfer, kann dieser Lehrgang an einem Wochenende relativ standortnah absolviert werden und bedarf keines Wochenaufenthaltes an einer der beiden Bundesschulen des THW - für ehrenamtlich tätige Helfer ein schlagender Vorteil.
Der Ortsverband Recklinghausen verfügt nun wieder über insgesamt eine Prüferin und drei Prüfer, so dass wieder eine breitere Bereitstellung von Prüfern bei den Prüfungen der gemeinsamen Kreisgrundausbildung und darüber hinaus möglich ist.
|
veröffentlicht um 10.07.2011 04:57 von Ulrich Mühlenbeck
[
10.07.2011 05:16 wurde aktualisiert.
]
Der Ortsverband Recklinghausen heißt eine neue Kameradin und
zwei neue Kameraden herzlich willkommen !
Am Samstag. 09.07.2011, stellten sich insgesamt 22
Helferanwärterinnen und Helferanwärter aus den Ortsverbänden des Vestischen
Kreises auf dem Gelände des Ortsverbandes Marl der Abschlussprüfung der
gemeinsamen Kreisgrundausbildung.
Nach der theoretischen Prüfung, bei der vierzig Fragen aus
einem Fragenpool zu beantworten waren, begaben sich die Prüflinge zu den
verschiedenen praktischen Stationen, an denen Aufgaben aus den Bereichen Holz- und
Metallbearbeitung, Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten, Seilen, Leinen und
Ketten zu absolvieren waren.
Am Ende einer für manchen Teilnehmer sicherlich aufregenden
und anstrengenden Prüfung musste drei Teilnehmern mitgeteilt werden, dass sie
die Theorie leider nicht bestanden hatten und die Prüfung daher wiederholen
müssen.
Den anderen Prüflingen konnten der Alt – Kreisbeauftragte Udo
Rapp, der auch diesmal wieder als Prüfungsleiter fungierte, und der amtierende
Kreisbeauftragte Ulrich Mühlenbeck die Urkunden über die bestandene Prüfung und
die Erteilung der Einsatzfähigkeit aushändigen.
Für den Ortsverband Recklinghausen waren Brinja Kosel,
Marvin Breuer und Fabian Elsterkamp zur Prüfung angetreten und absolvierten
alle Aufgaben mit überwiegend sehr guten Leistungen. Erfahrungsgemäß schaffen es
bei jeder Prüfung nur ein oder zwei Teilnehmer eine hundertprozentige Leistung abzuliefern. Die
drei Prüflinge aus Recklinghausen lagen mit ihrer Leistung an diesem Wochenende
im obersten Drittel; auch ein Zeichen, dass die gemeinsame Ausbildung der Ortsverbände
qualitativ hochwertig durchgeführt wird und in Recklinghausen der Grundausbilder
Christian Gerlemann und der Ausbildungsbeauftragte Matthias Berger einen guten Job
machen.
Der Ortsverband freut sich über die neuen Kameraden und wünscht
ihnen viel Erfolg und viel Spaß bei ihrer zukünftigen Arbeit in einer der Gruppen
der beiden technischen Züge.
|
veröffentlicht um 04.07.2011 12:26 von Ulrich Mühlenbeck
[
05.07.2011 01:09 wurde aktualisiert.
]
Am
03.07.2011 feierte der Ortsverband Recklinghausen als erster Ortsverband in
Nordrhein-Westfalen sein 60jähriges Bestehen. Als optimales Umfeld für eine
öffentlichkeitswirksame Darstellung bot sich das gleichzeitig stattfindende
Wallringsfest in der Recklinghäuser Innenstadt rund um das Rathaus an. Eine
Veranstaltung, die in den letzten beiden Jahren stets rund 25.000 begeisterte
Gäste garantierte.
Den
Auftakt bildete eine kleine Feierstunde im Großen Sitzungssaal des Rathauses
Recklinghausen, zu der neben dem Vizepräsidenten der Bundesanstalt THW Rainer
Schwierczinski beide Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Recklinghausen, der
stellvertretende Bürgermeister und ranghohe Vertreter von Parteien, Behörden
und Organisationen erschienen.
Nach
der Begrüßung gab der Kreis- und Ortsbeauftragte Ulrich Mühlenbeck einen
kleinen Überblick über sechs Jahrzehnte THW in Recklinghausen und wies auch auf
die Probleme hin, die sich durch den demographischen Wandel, eine geänderte
Freizeitkultur der Mitmenschen, aber auch durch das Aussetzen der Wehrpflicht
für die Nachwuchsgewinnung im THW abzeichnen.
An
den Vorsitzenden des Integrationsrates Ensar Kurt sprach Mühlenbeck die
Einladung aus, dass man gerne den Integrationsrat in die Dienststelle einladen
würde, um gemeinsam die Gründe für die eher distanzierte Haltung der Migranten
zu ergründen und Ideen zu erarbeiten, wie man auch für die Mitbürgerinnen und
Mitbürger das THW attraktiv machen kann. Herr Kurt nahm diese Einladung gerne
an und bekräftigte nochmals, dass er dieses Angebot den Hilfsorganisation schon
vor Jahren gemacht habe, aber eine Reaktion vermisse. Hier werden das THW und
der Integrationsrat sicher in den nächsten Wochen aufeinander zu gehen.
Vizepräsident
Schwierczinski richtete die Grüße und Glückwünsche der Bundesanstalt aus und
würdigte die Arbeit der Helferinnen und Helfer im THW und an diesem Tage eben
besonders des OV Recklinghausen. Er zeichnete mit eindrucksvollen Zahlen ein
Bild über den Wirkungsgrad des THW, welches bei einer vergleichsweise hohen
Helferzahl eben durch das ehrenamtliche Engagement einen relativ geringen
Mittelaufwand pro Kopf verursacht.

Auch
die anschließenden Grußworten des stellvertretenden Bürgermeisters Ferdinand
Zerbst und der beiden Abgeordneten waren voll des Lobes für die Arbeit der
Menschen im THW in der Stadt, in der Region und über die Landes- und
Bundesgrenzen hinaus. Insbesondere Philipp Mißfelder und Frank Schwabe
würdigten die Arbeit des THW im Auftrag der Bundesregierung im Ausland. Sie
berichteten von ihren Erfahrungen bei Auslandsreisen, in denen ihnen stets von
dem professionellen Arbeiten des THW berichtet wurde und dass man vielerorts
die Bundesrepublik für diese weltweit einzigartige Behörde beneide. Beide
sicherten zu, sich auch weiterhin wohlwollend für die Helferinnen und Helfer
und deren Probleme in und durch die ehrenamtliche Tätigkeit einzusetzen. Sie
wollen sich auch weiter dafür einsetzen, dass eine Behörde wie das THW von
gewissen Sparzwängen weitgehend verschont bleibt, weil gute Arbeit eben auch
gutes und modernes Gerät und motivierte Menschen erfordert.
Besonders
eindrucksvoll bedankte sich Ferdinand Zerbst. Der stellvertretende
Bürgermeister richtete sich in seinem Grußwort direkt an den Ortsbeauftragten
mit den Worten: „Bedanken Sie sich nicht bei uns, dass wir heute zu Ihrem
Empfang gekommen sind. Wir müssen uns als Stadt bei Ihnen bedanken, dass Sie
sechzig Jahre für uns da waren und hoffen, dass Sie auch weiterhin für uns da
sein werden.“
Nach
dem Festempfang im Rathaus ging es auf dem Rathausvorplatz weiter. Dort stand
die Bühne der Parallelveranstaltung dem THW für eine Talk-Runde mit dem
Vizepräsidenten und den beiden Abgeordneten zur Verfügung. Leider lief
gleichzeitig auf dem Wall ein Jedermann-Rennen, so dass die Redebeiträge der Talkgäste
zum Teil von der Sportmoderation überlagert wurden. Das Wetter und die frühe
Mittagsstunde forderten ebenfalls ihren Tribut, so dass nur wenige Gäste die
Talk-Runde verfolgten, in der alle Gesprächspartner nochmals ihre Positionen
bekräftigten.
Wesentlich
interessierter verfolgten die Gäste im Anschluß THW-Modenschau, bei der
Helferinnen und Helfer Einsatzbekleidungen aus den sechs Jahrzehnten THW
vorführten. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die Historische Sammlung
THW und insbesondere Helmut Kellner, die dem OV Recklinghausen einige
Vorführmodelle zur Verfügung gestellt hatten.
Direkt
neben dem Rathaus hatte der Ortsverband eine Technik-Schau vorbereitet. Diese
wurde leider wegen der Sportveranstaltung und dem doch sehr durchwachsenen
Wetter nur sehr spärlich besucht. Erfahrungsgemäß großes Interesse entwickelte
der neue GKW I bei dem Fachpublikum. Kameraden der Löschzüge der Stadt sowie
der Kreisbrandmeister ließen sich dieses durchdachte Fahrzeug gerne ausführlich
vorstellen und erklären.
Ein
weiterer Anlaufpunkt war das Küchenzelt des Ortsverbandes. Die Gulaschsuppe aus
der „Gulaschkanone“ erfreute sich bei dem kühlen Wetter doch größeren Zuspruchs
als erwartet. Ursprünglich für die eingesetzten Helfer als Verpflegungsstation
vorgesehen, kamen doch auch einige Besucher des Wallringsfestes, die statt
einer Bratwurst lieber eine deftige Suppe bevorzugten.
Etwas
regeren Zuspruch fand der Ausstellungsbereich der THW-Jugend. Die Truppe um
Alex Höhfeld, der erst seit Beginn des Jahres die Jugendgruppe übernommen hat,
hatte ein Glücksrad und ein Ball-Labyrinth gebaut, was die kleinen Gäste mit
Begeisterung umlagerten. Falt-GKWs, Luftballons, THW-Bleistifte und Süßigkeiten
fanden reißenden Absatz. Man kann nur hoffen, dass so mancher kleiner Gast auch
bald mal bei der Jugendgruppe vorbeischaut und sich auch für die Mitwirkung
begeistern lässt.

Um 16.00 Uhr sollte dann auch der Ortsbeauftragte als Teilnehmer eines Gästerennens seine Runde rund um den Wall starten. Und wieder waren es die Helfer, die ihn vor drei Jahren beim Ruhrmarathon bei Kilometer 17 mit einer Boxengasse überrascht hatten, die dieses Mal das Fahrrad in die Startaufstellung trugen und mit "Heizdecken" die Reifen abdeckten. Ein Psysio sorgte für das Wohlbefinden und reichte auch das bekannte Getränk, das ja Flügel verleihen soll. Selbst an ein Grid-Girl hatten die Kameraden gedacht. Während die Kameraden und die Zuschauer entlang der Start / Ziel - Geraden ihren Spaß hatten, war der Ortsbeauftragte sichtlich gerührt vor so viel Fürsorge. Und damit es auch ja alle Zuschauer mitbekamen, wurde diese Szene vom Moderator des Rennens detailliert beschrieben und über die LED - Leinwand übertragen. Das lenkte direkt von den brasilianischen Tänzerinnen ab, die trotz Aprilwetters in landestypischer Tracht zu heißen Samba-Rythmen im Startbereich tanzten.
Nachdem
alles abgebaut und in der Dienststelle wieder einsatzbereit eingelagert war
verabschiedeten sich die Helfer gegen 22.00 Uhr in den wohlverdienten Feierabend.
Dass dieser für eine Handvoll Helfer bereits 20 Minuten später wieder vorbei
sein würde, das ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. |
veröffentlicht um 20.06.2011 02:05 von Ulrich Mühlenbeck
[
04.07.2011 12:36 wurde aktualisiert.
]
P R E S S E M I T T
E I L U N G
Am Sonntag, 3. Juli, geht es wieder „rund“. Dann steigt
zum dritten Mal das Wallringfest auf dem Recklinghäuser Wallring.
Im Rahmen dieses Festes, das im Jahr 2009 seine Premiere
feierte und gleich rund 25.000 Menschen in die Stadt und rund um die Wälle
lockte, wird sich auch der Ortsverband Recklinghausen der Bundesanstalt
Technisches Hilfswerk (THW) an dem Rahmenprogramm beteiligen.
Die Recklinghäuser THW – Dienststelle feiert in diesem
Jahr ihr 60jähriges Bestehen. Grund genug, um sich nicht hinter den eigenen
vier Wänden zu feiern, sondern mit der Feier ins Herz der Stadt, auf den
Rathausplatz und die Wälle zu gehen. Mit Hilfe der Stadt Recklinghausen, dem
Bürgermeister Wolfgang Pantförder und dem Leiter der Wirtschaftsförderung Axel
Tschersich, konnte in der „Arena Recklinghausen GmbH“ ein Partner gefunden
werden, der eine publikumsträchtige Veranstaltung garantiert.
Während auf den Wällen die verschiedensten Radrennen
durchgeführt werden, können sich die interessierten Bürgerinnen und Bürger im
Dr.-Helene-Kuhlmann-Park einen Überblick über das Technikpotential des THW
verschaffen. Dort wird der Ortsverband Recklinghausen sich und seine
Gerätschaften vorstellen. Unterstützung bekommt er hierbei durch die
Ortsverbände aus Essen und Castrop – Rauxel, die mit einer imposanten
Notstromanlage und einer mobilen Führungsstelle das reichhaltige Spektrum des
THW eindrucksvoll darstellen werden.
Auf der Aktionsfläche im Dr.-Helene-Kuhlmann-Park werden
über den Tag THW – Helferinnen und Helfer nicht nur über ihre Arbeit
informieren, sondern diese auch an praktischen Objekten vorführen. So wird zum
Beispiel das multifunktionale Einsatzgerüstsystem vorgestellt, aus dem in
kurzer Zeit die verschiedensten Konstruktionen entstehen können. Seien auch Sie
dabei, wenn aus einem Hochwassersteg ein Übungsturm wird, von dem sich
anschließend Helfer abseilen !!
In einem besonderen Teil des Ausstellungsbereichs stellt
sich die THW – Jugend Recklinghausen vor. Hier haben Jugendliche ab 11 Jahre
die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung, bei der sie spielend
Helfen lernen können. An kleinen Spielen oder Malvorlagen können sich die
Kinder hier in Geschicklichkeit üben und einen Einblick in die
Jugendorganisation des THW bekommen.
Auch auf dem Rathausplatz wird das THW sich den Gästen
präsentieren. Die Bühne vor dem Rathaus, auf der später die Siegerehrungen der
Radrennen stattfinden werden, wird um 11.30 Uhr Schauplatz einer Talk – Runde
zum Thema „Moderner Bevölkerungsschutz“ sein. Als Talk – Gäste haben bereits
der stellvertretende Präsident der Bundesanstalt Rainer Schwierczinski,
Bürgermeister Wolfgang Pantförder, sowie die beiden Abgeordneten des Deutschen
Bundestages Philipp Mißfelder und Frank Schwabe zugesagt.
Anschließend präsentieren dann Helfer aus dem Ortsverband
Recklinghausen ihre Version einer Modenschau auf der Bühne vor dem Rathaus.
Vorgeführt werden die Dienst- und Einsatzbekleidungen der sechs Jahrzehnte.
„Von der Pferdedecke zum Multifunktionsanzug“ könnte hier das Motto sein.
Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.thw-recklinghausen.de
sowie www.wallringfest.de und www.recklinghausen.de
|
|