2003: Bezug einer neuen Unterkunft in der Carl-Still-Straße, die sich alsbald mit den gesteigerten Aufgaben als zu klein erwies. Deshalb stellte der Ortsverband 2010 einen Antrag auf Erweiterung bzw. Neubau einer zeitgemäßen Unterkunft. 2015 besuchte uns der THW-Präsident Albrecht Broemme, der die Erweiterung bzw. den Neubau am Standort Recklinghausen zusagte.
1996: Rückkehr des Ortsverbands nach Recklinghausen auf das Gelände der „Preston Barracks“ an der Maybachstraße. Die “Vertreibung” von der langjährigen Unterkunft in Suderwich hatte das THW in eine schwere Krise gestürzt. 60 der ehmaligen gut 200 ehrenamtlichen Helfer blieben nach und nach weg, als das THW gezwungenermaßen nach Gelsenkirchen-Schalke umziehen musste, in eine Notunterkunft, von der aus keine schnelle Einsatzbereitschaft mehr möglich war. Monatelang bauten die THW-Helfer die ehemaligen Gebäude der Bundesbahn zu einer Unterkunft um. Vom Wasser- über den Gasanschluss bis zu den Belüftungssystemen und der Inneneinrichtung mussten sie nahezu jede Grundvorraussetzung für einen Dienstbetrieb erst selbst schaffen. Durch ihre unbezahlten Eigenleistungen haben sie der öffentlichen Hand Ausgaben in sechsstelliger Höhe erspart.
1994: Umzug des Ortsverbands und der Geschäftsstelle übergangsweise nach Gelsenkirchen.
1967: Die Geschäftstelle als auch der Ortsverband konnten auf dem Zechengelände König Ludwig IV/V an der Suderwichstraße untergebracht werden. Der Umbau der Gebäude, einschließlich des alten Lokschuppens, erfolgte in Eigenleistung durch die Helfer. Auf dem Gelände befanden sich der Ortsverband, die Geschäftsstelle und des Bundesluftschutzverbandes (BLSV). (Der Bundesverband für Selbstschutz entstand 1968 durch Umbenennung des Bundesluftschutzverbandes (BLSV) und wurde 1997 im Rahmen der Neuordnung des Zivilschutzes aufgelöst).
1950/51: Die erste Unterkunft des Ortsverbandes war im Polizeipräsidium in Recklinghausen. Die Geschäftsstelle sowie die Ausbildungsstätte befanden sich im Gebäude des Polizeipräsidiums . Diese wurden von der Polizei freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Der Ortsverband selber war hier nur kurzzeitig untergebracht. Einige Monate danach konnte das THW in einer alten Kartoffellagerhalle an der Blitzkuhlenstraße 97 untergebracht werden, die sich im Eigentum des Bundes befand. Hier war man mehr recht als schlecht zu Hause. Mit den damals recht spärlichen finanziellen Mitteln wurde die Halle dann hauptsächlich in Eigenleistung für die Zwecke des THW hergerichtet. Das THW teilte sich die Halle mit einer Fischräucherei. Die Geschäftsstelle hatte jedoch gut 17 Jahre ihren Sitz im Polizeipräsidium.