veröffentlicht um 24.10.2011 14:06 von Ulrich Mühlenbeck
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aktualisiert 27.10.2011 11:46 von Ulrich Bernhardt
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Ursprünglich lautete der Einsatzauftrag "Ausleuchten einer Gefahrenstelle". Der Leiter der Ordnungsbehörde hatte das THW zur Unterstützung gebeten. Nach dem Abriss einer Kirche war im Stadtteil Suderwich eine große Baugrube übrig geblieben. Da diese nicht abgesichert war, lud sie die Kinder der Nachbarschaft förmlich zum Spielen ein.
Verhängnisvoll unterschätzt hatte ein ca. 8 Jahre alter Junge die Tücke des Morasts, der sich in der Grube gebildet hatte. Er blieb darin stecken und konnte von aufmerksamen Nachbarn aus der Klemme gezogen werden. Besorgte Anwohner hatten daraufhin die Polizei und das Ordnungsamt benachrichtigt, um ein größeres Unglück zu vermeiden.
Um die Gefahrenstelle abzusichern wurden die Kommunalen Service Betriebe der Stadt angefordert, das THW sollte die Einsatzstelle ausleuchten, damit die Kollegen des KSR gefahrlos arbeiten konnten. Immerhin hatte die Baugrube einen Umfang von fast 200 Metern, Straßenbeleuchtung gab es in der Nähe nicht.
Nachdem die Gefahrenstelle gesichert war, bat der kleine Junge die Kameraden des THW um Hilfe. Die Stiefel, die er am Abend trug, waren die Stiefel seiner Mutter. Und die steckten nun noch irgendwo im Morast. Ob das THW wohl die Stiefel retten könne, bat er lieb.
Und so wurde dann schließlich ein Einsatz "Rettung Sachwerte" aufgemacht. Der Fachberater Matthias Berger begab sich unter Gefahr für den tadellosen Zustand seiner Einsatzbekleidung in die Baugrube und versank sofort bis über die Knöchel im Lehm. Mit Hilfe eines Leiterteils konnte die Entfernung zu einem Stiefel überbrückt werden. Von diesem ragte noch ein kleines Stück aus dem Dreck. Der zweite Stiefel befand sich nur knapp daneben tief im Lehm und konnte nur mühsam geborgen werden.
Die Stiefel konnten dem gücklichen Jungen übergeben und anschließend die Beleuchtung zurückgebaut werden. Die Einsatzstelle wurde von einem Wachdienst übernommen, der vom Ordnungsamt zur Sicherung über die Nacht angefordert wurde. Am kommenden Morgen wird die Ordnungsbehörde sich um eine nachhaltige Sicherung durch einen Verantwortlichen kümmern.
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veröffentlicht um 14.08.2011 05:38 von Ulrich Mühlenbeck
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14.08.2011 05:57 wurde aktualisiert.
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Am 11.08.2011 wurde gegen 21.40 Uhr die Fachgruppe Beleuchtung des Ortsverbandes Recklinghausen durch die Kreisleitstelle alarmiert. Angefordert wurde die Fachgruppe von der Polizei Recklinghausen zur Ausleuchtung einer Unfallstelle. Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei PKW auf einer Kreuzung war eine Person getötet worden, zwei weitere wurden schwer verletzt. Zur Spurensicherung und Dokumentation der Unfallstelle wurde der Kreuzungsbereich komplett gesperrt und durch den Beleuchtungskraftwagen der Fachgruppe für die notwendigen Bildaufnahmen ausgeleuchtet. Der Einsatz wurde gegen 23.00 Uhr als beendet gemeldet und die Einsatzkräfte rückten wieder in die Unterkunft ein. |
veröffentlicht um 07.08.2011 01:02 von Ulrich Mühlenbeck
Am Abend des 06.08.2011 wurde der Baufachberater Jens Kriener durch den Ortsbeaufttagten für Essen angefordert. Im Stadtteil Frohnhausen war es zu einer Verpuffung in einem Mehrfamilienhaus und anschließend einem Brand größeren Ausmasses gekommen. Vor Ort war nun die Frage zu beantworten, ob das Haus einsturzgefährdet sei. Da im Zuge dieser Prüfung auch Statikfragen zu beantworten waren, baten die Essener Kollegen hier dringend um Unterstützung.
Vor Ort stellte die Lage so dar, dass eine Wohnung komplett ausgebrannt war. Möbel waren zum Teil nur noch an ihren Grundrissen zu erkennen, der Putz an den Wänden war großflächig abgefallen. Erkennbare kleine Risse an einigen Wänden waren offensichtlich nicht der Brandeinwirkung geschuldet, sondern eher dem Alter des Hauses und Umbauarbeiten der Vergangenheit. Die tragenden Teile des Hauses waren jedenfalls nicht erkennbar beschädigt, so dass die beiden Baufachberater aus Essen und Recklinghausen schließlich nach ausführlicher Besichtigung das Haus als nicht einsturzgefährdet bewerteten.
Weitere Einzelheiten und Fotos siehe auch hier:
http://www.wieboldtv.de/haus-in-flammen.html
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veröffentlicht um 05.07.2011 01:54 von Ulrich Mühlenbeck
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05.07.2011 02:08 wurde aktualisiert.
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Die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Recklinghausen hatten gerade ihre Einsatzbekleidung oder Dienstbekleidung nach einem langen und arbeitsreichen Tag rund um das 60jährige Jubiläum des Ortsverbandes getauscht (Bericht siehe unter "Aktuelles"), da alarmierte die Leitstelle der Polizei die Fachgruppe Beleuchtung. Auf dem Parkplatz eines großen Möbelhauses hatte sich ein Unfall ereignet bei dem insgesamt 10 Personen verletzt wurden, einige davon schwer. Bericht siehe: http://www.recklinghaeuser-zeitung.de/lokales/recklinghausen/Zehn-junge-Leute-mit-Anhaenger-verunglueckt;art1000,503269Mit dem Beleuchtungskraftwagen (ehemals Flutlichtwagen der Feuerwehr) wurde die Unfallstelle zur Fertigung von Lichtbildern für die Unfallsachbearbeitung ausgeleuchtet. |
veröffentlicht um 11.01.2011 03:55 von Ulrich Bernhardt
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11.01.2011 07:20 wurde aktualisiert.
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Was gerade in den Tagen vor
Weihnachten und in der Heiligen Nacht an Schnee vom Himmel gefallen ist, ließ
sicher so manches Kinderherz höher schlagen. Den Eigentümern von Häusern oder
gewerblichen Hallen mit Flachdächern trieb es allerdings mit der Zeit
Sorgenfalten auf die Stirn. Die weiße Pracht entwickelte sich nämlich mit
wachsender Dauer zu einer Last – und zwar zu einer gefährlichen Last auf
Dächern, die für diese Belastung, insbesondere über einen längeren Zeitraum,
nicht ausreichend ausgelegt waren.
Kompetente Hilfe konnte in diesem
Winter den Behörden der örtlichen Gefahrenabwehr erstmals vom Technischen
Hilfswerk (THW) angeboten werden. Mittels eines von einem THW – Helfer, der im
Hauptberuf Prüfstatiker ist, gemeinsam mit Kollegen entwickelten
Schneelastmesssystems konnte der Recklinghäuser Zugführer und Baufachberater
Jens Kriener hier beratend tätig werden. Unterstützt wurde er von Helfern des
Ortsverbandes, die im Umgang mit der neuen Ausstattung speziell eingewiesen
wurden und die sogenannten Schneelastmesstrupps bilden.
Auf Anforderung durch Feuerwehr, Polizei oder das
örtliche Ordnungsamt werden zunächst Messungen auf der betroffenen Fläche
durchgeführt. Hierzu werden mit einem Messrohr mehrere Schneeproben entnommen,
gemessen und ausgewogen. Anschließend wird die entnommene Probe auf
Schneedichte, den Anteil an Vereisung und Wassergehalt untersucht.
Mit diesen Werten und mit Hilfe von Tabellen ermitteln die Baufachberater nun
die exakte Schneelast. Auf dieser Grundlage kann Auskunft über die Gefährdung,
eine mögliche Dringlichkeit von Sofortmaßnahmen und über die Zahl von Personen,
die für weitere Arbeiten auf das Dach
dürften, gegeben werden.
Die notwendige Ausstattung ist
kompakt und kann leicht in einem Kombi oder Mannschaftstransporter verstaut
werden, so dass die Messtrupps vergleichsweise schnell und mit geringem Aufwand
ausrücken können. Zur sicheren Begehung der betroffenen Dächer greifen die THW
– Helfer nicht selten auf die Unterstützung der örtlichen Feuerwehr zurück.
Mittels Drehleiter wird ein Helfer in die Höhe gebracht und kann dann unter
Umständen sogar vom Korb aus völlig ungefährdet die erste Probe entnehmen.
Für den Recklinghäuser
Schneelastmesstrupp bedeutete die „weiße
Weihnacht“ auch insgesamt 12 Einsätze im Kreisgebiet Recklinghausen, u.a. auch
am Heiligen Abend. Und es zeigten sich an einzelnen Einsatzorten durchaus
beachtenswerte Messergebnisse.
Mittlerweile ist der Schnee
gänzlich getaut und alle bekannten Einsatzstellen sind als „lastfrei“ in den
Überwachungslisten eingetragen. Was nicht heißen soll, dass der Winter nicht
noch die eine oder andere Überraschung - und damit auch Einsatzstunde – im
Gepäck hat. Die Schneelastmesstrupps haben ihre ersten Erfahrungen gesammelt und
stehen für weitere Einsätze zur Verfügung.
Es sei an dieser Stelle darauf
hingewiesen, dass der Messtrupp nur durch die Gefahrenabwehrbehörden
angefordert werden kann. Diese Behörden entscheiden auch, ob eine Gefährdung
vorliegen könnte, die einen Einsatz des THW erforderlich macht. Privatleute,
die keine konkrete Gefahr für ihr Haus oder Halle befürchten, sondern nur zur
Sicherheit eine Einschätzung wünschen, wenden sich bitte an einen gewerblichen
Statiker und beauftragen diesen mit einer Messung.
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veröffentlicht um 29.12.2010 04:06 von Lars Daniel Toschke
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30.12.2010 05:07 wurde aktualisiert.
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Am späten Abend des 25.03.2010 ereignete
sich auf dem Oerweg ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Krad,
besetzt mit Fahrer und Sozius, und einem Fußgänger. Aus noch
unbekannten Gründen überquerte der Fußgänger trotz des herannahenden
Krades die Fahrbahn der Landstraße und wurde von dem Krad erfasst. Er
wurde mehrere Meter weit in ein Gebüsch geschleudert und war nach ersten
Erkenntnissen auf der Stelle tot. Die beiden Personen auf dem Krad
wurden schwerst verletzt.Die
Fachgruppe Beleuchtung des OV Recklinghausen wurde durch die Polizei
angefordert, um eine Ausleuchtung der Unfallstelle für die
Unfallgutachter zu gewährleisten. Ausserdem unterstütze sie die Kräfte
der Feuerwehr und des Bestatters bei der Bergung des Leichnams. Eingesetzte
Kräfte / Fahrzeuge: Stärke 1/1/3 MTW ZTr BelKW
Bilder THW und mit freundlicher Genehmigung
von www.wieboldtv.de. Weitere Verwendung nur mit schriftlicher
Genehmigung des Urhebers. Weitere Bilder und Bericht:
http://www.wieboldtv.de/pageID_9549417.html
OB
on
Freitag 26 März 2010 - 07:54:17
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veröffentlicht um 29.12.2010 04:05 von Lars Daniel Toschke
Das Helferzeichen in Golf mit Kranz steckte
noch nicht ganz am Dienstanzug des Zugführers und Baufachberaters Jens
Kriener (s. Bericht unter "Aktuelles"), da wurde er schon wieder, in
diesem Jahr bereits zum 8. Mal, in den Einsatz gerufen.
Die Kreisleitstelle Recklinghausen
alarmierte per Telefon den Kreisbeauftragten THW und vermittelte das
Gespräch mit dem Kreisbrandmeister an der Einsatzstelle im benachbarten
Herten, wo ein landwirtschaftlicher Betrieb in Vollbrand geraten war.
Dass hier keine Zeit zu verlieren war, wurde
ganz schnell klar, als der Kreisbrandmeister die Anfahrt unter Sonder-
und Wegerechten anforderte. Bei dem Brand war ein Viehstall und Heulager
derart schwer beschädigt worden, dass die Einsatkräfte unter Umständen
in Gefahr waren. Ferner befanden sich noch Tiere in dem schwer
angeschlagenen Gebäude.
Also
wurden die Dienstanzüge gegen die Einsatzanzüge getauscht und der
Fachberater Matthias Berger schnell noch ins Team berufen. Unter den
teilweise verwunderten Blicken der Gäste rückte das Team dann direkt aus
der Unterkunft aus.
Vor
Ort war der OB für Herten bereits seit einiger Zeit als Fachberater im
Einsatz und eine Räumgruppe aus dem OV Essen in Zulauf. Jens Kriener
beging mit dem Einsatzleiter, dem Leiter der Feuerwehr Herten und dem
Kreisbrandmeister Robert Gurk die Einsatzstelle und machte sich ein Bild
von den Schäden und Gefahren. Anschließend beriet er den
zwischenzeitlich eingetroffenen Mitarbeiter der Bauordnungsbehörde.
Nachdem sich im Gespräch herausstellte, dass
ein Abriss der Scheune unverhältnismäßig erschien und ein Räumen des
Futterlagers und abschließende Sperrung des Hofes bis zum nächsten
Morgen ausreichen würde, verabschiedete sich das Fachberaterteam aus
Recklinghausen und rückte wieder in die Unterkunft ein, wo OV-Koch
Carsten Faber mit einem heißen Grünkohl und einem kalten Getränk bereits
wartete.
Im kleinen
Kreis ließ man den Abend dann mit Wolfgang Sliwian und seiner Frau in
aller Ruhe ausklingen.
OB
on
Mittwoch 09 Dezember 2009 - 23:01:18
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veröffentlicht um 29.12.2010 04:04 von Lars Daniel Toschke
In den Morgenstunden des 22.11.2009 wurde
erneut der Baufachberater des OV Recklinghausen angefordert.Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im
Stadtteil Suderwich war es zu einer Verpuffung im Schweinestall
gekommen. Die Druckwelle hatte einige nichttragende Wände stark
beschädigt, Fenster aus den Fassungen gedrückt und auch Spuren an den
Außenwänden hinterlassen. Mensch und Tier waren zum Glück nicht zu
Schaden gekommen.Mit dem
Einsatzleiter der Recklinghäuser Feuerwehr wurde das Gebäude in
Augenschein genommen. Schwerwiegende Schäden, die die Standfeststigkeit
des Gebäudes beeinträchtigen könnten, wurden nicht festgestellt. Der
Baufachberater sprach Empfehlungen zur Sicherung der angeschlagenen
Wände aus, die von den Kräften der Feuerwehr auch direkt umgesetzt
wurden.
OB
on
Sonntag 22 November 2009 - 12:08:36 |
veröffentlicht um 29.12.2010 04:04 von Lars Daniel Toschke
Schwere Unwetter zogen in der Nacht vom
07.10.2009 auf den 08.10.2009 über das Stadtgebiet von Recklinghausen.
Die Feuerwehr eilte von Einsatz und Einsatz und mußte neben den
vollgelaufenen Kellern auch durch Wasserschäden und Blitzeinschläge
entstandene Brände bekämpfen.Die Kräfte des THW wurden ursprünglich zum Ausleuchten eines
Einsatzortes der Autonbahnpolizei auf die A 43 beordert. Bei Eintreffen
in der Unterkunft und Ausrückmeldung an die Kreisleitstelle wurde der
Einsatz als beendet erklärt. Wegen Überlastung der Leitstelle hatte man
das THW nicht informieren können.Der Ortsbeauftragte bot daraufhin die bereits eingetroffenen
Gruppen als Unterstützung der Feuerwehr an und entsandte den Fachberater
in die Einsatzleitung. Kaum war der Kontakt hergestellt, wurden die
Kameraden auch schon zu diversen Einsatzorten entsandt.Die letzten Einsätze waren gegen 03.30 Uhr
beendet und die Helfer begaben sich in ihre Ruhezeiten. Auch am Morgen
danach waren die Spuren des Unwetters noch deutlich auf den Strassen zu
sehen.
OB
on
Donnerstag 08 Oktober 2009 - 21:32:12
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veröffentlicht um 29.12.2010 04:03 von Lars Daniel Toschke
THW Einsatz nach Feuer
im Pferdestall
In einem Reiterhof in Bochum-Hiltrop verursachte
ein verheerendes Feuer am frühen Mittwochmorgen, den 12.08.2009 einen
umfangreichen Einsatz des THW.
Während die sofortigen
Rettungsarbeiten der Angehörigen und der Feuerwehr 19 Pferde retten
konnten, starben 11 Pferde in den Stallungen. Die Ursache wird zurzeit
noch ermittelt. Wegen der Einsturzgefahr und damit die Löscharbeiten
weitergehen konnten, wurde das THW mit dem Teilabriss und Beseitigung
der Tierkadaver beauftragt. Dazu wurde zunächst unmittelbar nach dem
Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle der Leiter des THW Bochum
als Fachberater und Abschnittsführer alarmiert.
Die Begehung der
Einsatzleitung der Feuerwehr mit dem Leiter des THW Bochum ergaben eine
Vielzahl von Einsatzerfordernissen. Deshalb wurden umgehend aus Bochum
die Bergungsgruppe I und die Fachgruppe Räumen alarmiert. Außerdem wurde
der Baufachberater des THW zur Einsatzstelle gerufen und weitere
Räumgeräte und Transportkomponenten.
Die eintreffenden THW
Einheiten wurden vom THW Führer vor Ort koordiniert. Zunächst musste ein
Dachgiebel abgerissen werden, der die Feuerwehr bei den Löscharbeiten
gefährdete und die THW Kräfte bei der Beseitigung der Brandtrümmer. Dazu
arbeitete die Besatzung von zwei Drehleitern und Bergungshelfer selbst
in den höchsten Höhen zusammen und so konnte schnell die Gefahr
beseitigt werden.
Danach wurde ein Zugang zum Pferdestall
geschaffen, in dem eine Wand abgerissen wurde. Die Bruchstücke wurde mit
dem zum Teil noch brennenden Futtermittel, die umfangreich im Stall
gelagert wurden zu einer Koppel mit THW Kipper gebracht, wo die
Löscharbeiten abgeschlossen werden konnten. Dazu wurden 2 weitere
Radlader und insgesamt 6 Kipper eingesetzt. Diese Aufgabe konnte erst
nach 30 Stunden abgeschlossen werden. Deshalb wurden mehrere Ablösungen
notwendig und das THW setzte Helfer auf den folgenden Ortsverbänden ein:
Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Herne, Ratingen, Recklinghausen,
Schwelm, Witten und Wuppertal. Insgesamt kamen mehr als 100 THW Helfer
zum Einsatz.
THW Baufachberater berieten den Einsatzleiter des
THW und der Feuerwehr. Hier konnte Ines Gerlach aus Ratingen, Jens
Kriener aus Recklinghausen und Holger Hohage aus Witten ihren hohen
Sachverstand bestätigen.
Neben den unmittelbaren Abrissarbeiten
und der Beseitigung der Brandgutes sorgte das THW für ausreichende
Beleuchtung und Stromversorgung an der Einsatzstelle, aber auch für die
Entsorgung mittels Chemietoiletten vom THW Hattingen. Die Versorgung der
THW Einsatzkräfte und der anderen Einsatzkräfte gewährleistete zunächst
die THW Köchin Sonja Schiroky des THW Bochum und später die Fachgruppe
Logistik des THW Herne. Für die evt. Psychososiale Unterstützung (PSU)
wurden entsprechende Vorbereitung getroffen.
Eine Vereinbarung
mit dem örtlichen Entsorgungsunternehmen (USB) ermöglichte den Einsatz
eines weiteren Radladers mit THW Fahrern aus Bochum.
Der Einsatz
konnte erfolgreich nach der Bergung der 11 toten Pferde und dem
Abschluss der Löscharbeiten am Donnerstag Vormittag, nach mehr als 30
Stunden abgeschlossen werden. Es wurde kein THW Helfer verletzt aber
einige Fahrzeuge und Geräte haben Reparaturbedarf. Der Einsatz fand im
Rahmen des Feuerschutz und Hilfeleistungsgesetzt statt und die
Zusammenarbeit mit allen THW Komponenten, der Feuerwehr und der Polizei
war uneingeschränkt reibungslos.
Bericht:
Bernd Springer, Leiter OV Bochum
OB
on
Donnerstag 13 August 2009 - 07:47:00 |
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